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Prof. Dr. Christine Garbe – Universität zu Köln

Garbe

Institut für Deutsche Sprache und Literatur II
Philosophische Fakultät

Lehrstuhl für Literaturwissenschaft und –didaktik,
Schwerpunkt: Lese- und Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen

Richard-Strauß-Str. 2, 50931 Köln
Website: http://idsl2.phil-fak.uni-koeln.de/13725.html

Studium der Germanistik, Geschichte, Sozial- und Erziehungswissenschaften (Höheres Lehramt) an der Universität Hannover (Stipendiatin des Evangelischen Studienwerkes Villigst e.V.); Ausbildung als Studienreferendarin für das Höhere Lehramt (Sek I / Sek II) mit den Fächern Deutsch, Geschichte und Politische Weltkunde an der Carl-von-Ossietky-Gesamtschule in Berlin-Kreuzberg; erstes und zweites Staatsexamen für das Höhere Lehramt.

Promotion zur Dr. phil. mit einer Arbeit zum Thema: „Die ‚weibliche‘ List im ‚männlichen‘ Text: Jean-Jacques Rousseau in der feministischen Kritik“ an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Germanistik (1994 ausgezeichnet mit dem Nachwuchspreis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung Zürich). Wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Hartmut Eggert am FB Germanistik der FU Berlin.

Von 1996 bis 2010 Professorin für Deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Universität Lüneburg, seit Oktober 2010 Lehrstuhl für Literaturwissenschaft und –didaktik (Schwerpunkt Lese- und Mediensozialisation) an der Universität zu Köln (Nachfolge von Prof. Bettina Hurrelmann).

Informationen von Prof. Dr. Garbe zum Thema Leseförderung für Jungs finden Sie auch im Downloadbereich.

Durchführung der Evaluation

Frau Kim Löchel und Frau Ipek Sirena Krutsch, wissenschaftliche Hilfskräfte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Garbe, waren im Projektjahr 2013/2014  mit der Evaluation des Projektes Kicken&Lesen beauftragt. Im Projektverlauf  standen sie  in engem Kontakt mit den schulischen und außerschulischen Partnern und waren mit der Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Interviews, Testungen und teilnehmenden Beobachtungen im Rahmen der Evaluation betraut. Hierfür haben sie Fragebögen und andere Materialien für die Befragung der schulischen und außerschulischen Partner erstellt und erste Lernstandserhebungen  im Bereich der Lesefähigkeit bei Projektteilnehmern und Interventionsgruppen durchgeführt. Ergänzend haben  Frau Löchel und Frau Krutsch teilstrukturierte Interviews mit den Projektteilnehmern geführt, diese transkribiert und durch eine qualitative Inhaltsanalyse einer näheren Untersuchung unterzogen. Darüber hinaus testeten sie zu Beginn und am Ende des Projektes die basale Lesefähigheit sowohl der Projektteilnehmer als auch der Interventionsgruppen der gleichen Klassenstufe mit dem Salzburger Lesescreening für die Klassenstufen 5-8 (SLS 5-8), um die Gruppen nicht nur miteinander zu vergleichen und den Erfolg des Projektes zu messen, sondern auch eine Verbesserung der basalen Lesefertigkeit zu bestimmen. Die wissenschaftliche Auswertung der Daten wird zum Ende des Projekts stattfinden und in Form eines Evaluationsberichtes von Prof. Dr. Garbe erscheinen.

Universität zu Köln- Institut für Deutsche Sprache und Literatur II (IDSL II)

Das IDSL II ist eines der größten und renommiertesten Institute in der Ausbildung von Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern in Deutschland. Unsere Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Literaturwissenschaft und -didaktik u.a. auf Lese- und Mediensozialisation, (historischer) Kinder- und Jugendliteratur, Filmdidaktik und Literatur in neuen Medien, im Bereich der Sprachwissenschaft und -didaktik u.a. auf Mehrsprachigkeit, Orthographie und Schrifterwerb, Schreibentwicklung und Sprachförderung sowie der Entwicklung von Instrumenten zur Lernstandserhebung. Unsere fachdidaktischen Kolloquien dienen dem internen Austausch und der externen Diskussion.

Wir haben ein starkes Forschungsprofil in der Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI), in der internationalen Leseforschung und –förderung (ADORE, BaCuLit, LESESTART, BOYS & BOOKS) und in der Fachdidaktik Sprache (Mercator-Institut, Forschungsstelle für Sprachentwicklung und Sprachdidaktik). Darüber hinaus stehen wir in enger Kooperation mit dem von Universität, Stadt und Bezirksregierung getragenen Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration (ZMI).

Ein zentrales Interesse des IDSL II ist zudem, die Studierenden möglichst früh an die Praxis heranzuführen, sei es durch die aktive Beteiligung an innovativen Lehrprojekten (z.B. Kooperationsprojekt Sprachförderung, Les(e)bar, BOYS&BOOKS, DaZ-Modul: Fachsprache und Sprachförderung) oder durch unsere zahlreichen Kooperationen mit örtlichen Schulen.